Schon vor einiger Zeit gelesen…

Die Underworld USA-Trilogie von James Ellroy (An American Tabloid, An American Nichtmare, The Cold Six Thousand). Kommt mir aber auch immer mal wieder in den Sinn, wenn ich die fortlaufenden Meldungen über die Verstrickungen von alten und neuen Nazis, V-Leuten und Landesämtern lese.

Ellroys Werk ist einerseits hochgradig fiktional – er füllt die Lücken zwischen historisch verbürgten Ereignissen wie den Kennedy- und King-Attentaten und der Landung in der Schweinebucht stets mit möglichst spektakulärem – und blutrünstigem – Pulp- und Noir-Garn.

Andererseits erschafft er eine faszinierendes Tableau von komplett ausser Kontrolle geratenen Sicherheitsapparaten, die längst völlig mit der Mafia, rechten Milizen, etc. verwoben sind. Und irgendwie erinnert man sich stets an diese total überdrehten Plots, wenn die Nachrichten uns mal wieder nahelegen, das Undenkbare zu denken. Oder wie war das mit dem Stasi-Mann, der Benno Ohnesorg erschoss und weder für das eine noch für das andere je wirklich belangt wurde?

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