Parkinsonsches Gesetz im Sport

Dieses Gesetz hat zunächst einmal nichts mit der gleichnamigen Krankheit zu tun, sondern besagt (unter anderem), dass Verwaltungen die Tendenz haben, unablässig zu wachsen und sich dabei mehr und mehr mit sich selbst zu beschäftigen, statt mit dem eigentlich zu verwaltenden Gegenstand.

Ich finde, man kann ähnliches bei Verbänden und ihren Regelwerken im Sport beobachten. Dabei geht es dann nicht mehr um das immer genauere Ausdefinieren von Grenzfällen wie „im Moment des Abspiels“ oder „gleiche Höhe“oder „unabsichtlicher Kontakt“, sondern auch um die umfassende Reglementierung des ganzen Drumherums. Und das betrifft beileibe nicht nur den millionenschweren Profibetrieb sondern auch den Breitensport.

Und irgendwann ist es dann wichtiger, wer wann welchen Spielerpass wo abgestempelt und fristgerecht eingereicht hat, als was auf dem Platz passiert, wo vielleicht nur ein paar Schulkinder oder alte Herren gegen einen Ball treten wollen.

Ich meine das jetzt auch überhaupt nicht nur auf Fussball bezogen. Auch andere Sportler stehen gern mal vor der Wahl, bestimmte Konditionen, die mit dem Sport selbst wenig zu tun haben, zu akzeptieren oder von bestimmten Wettbewerben einfach mal ausgeschlossen zu sein.

Diesen subjektiven Eindruck mal qualitativ und quantitaiv zu belegen, wäre mein Vorschlag für die Doktorarbeit des Monats (vgl. Geschäftsidee des Monats).

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