Regeln, kunstvoll gebrochen. Erwartungen, planmäßig düpiert.

„Ein Film von François Ozon: Das ist immer auch das Versprechen eines Kinoerlebnisses, in dem die Regeln des Spiels, das Erzählen heißt, kunstvoll gebrochen, in dem unsere Erwartungen an den Verlauf und den Ausgang von Geschichten planmäßig düpiert werden.“ schreibt Andreas Kilb bei faz.net über Jung & Schön. Klingt gut und ist im Zusammenhang des Artikels wohl lobend gemeint.

Aber warum verrät er dann im Folgenden zahlreiche der besagte kunstvollen Wendungen des Films? Sind Spannung und die Lust, sich überraschen zu lassen, unintellektuell, ja proletarisch?

Ich habe mal gehofft, es hätte sich auch in die Höhen des gutbürgerlichen Feuilletons herumgesprochen, dass man gefälligst Respekt vor der Kunst des Suspense zeigen sollte. Mein Irrtum.

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