Totmannschalter

Es ist schon schade, dass der Druck auf den populistischen Ausländerfeindlichkeitsknopf weiterhin so gut funktioniert. Zumindest der CSU scheint es ja nicht zu schaden, diesen Knopf mit schöner Regelmässigkeit zu bedienen.

Tatsächlich scheint er für diese Partei eine Art Totmannschaltung zu sein. Wann immer man sich ausserhalb der Bayrischen Stammesgebietete zu fragen beginnt, ob es denn die CSU noch gibt und was denn deren Themen sind – Zack! – und alle wissen wieder bescheid.

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2 Antworten zu Totmannschalter

  1. alphachamber schreibt:

    Deutsche sind nicht „ausländerfeindlicher“ als andere Gesellschaften. Der Begriff ist eine billige, politisch korrekte Sprach-Keule. Die meisten wehren sich (wie übrigens auch Bürger anderer Länder) davor, dass ihre Lebensweise von fremder unterwandert wird, zu dem Grade, dass sich ihre Gesellschaft zunehmend auf Ausländer einstellen muss – anstatt umgekehrt. Dass davon auch der Staatshaushalt zumindest stark davon betroffen ist, ist doch klar. Übrigens Originalton Helmut Schmidt 1972: „Die BRD ist kein Einwanderungsland und wird auch niemals eines sein…“
    Gut, dass es nicht nur linke Oppositionsparteien gibt, sondern auch konservative.

  2. SalvaVenia schreibt:

    Die CSU spielt: Toter Mann drückt den Schalter … :-)

    Wo Sie recht haben, haben Sie recht. Danke für den Schmunzler.

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