Clever, Brits!

Bei manchen Sachen stellen sie es dann doch wieder ziemlich gerissen an, die Briten. Erst den Oligarchen und Diktatorentöchtern aus aller Welt suggerieren „hier, Londoner Immobilien, eins A Anlage, werbeständig, krisensicher, drumrum Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, trotzdem nicht allzuviele kritische Fragen. Und wems nicht reicht, der kann auch noch in einen örtlichen Fußballclub investierem und sich Samstags im Stadion bejubeln lassen.“

Dann, wenige Jahre später, wenn qua Brexit das Interesse an Londoner Luxusliegenschaften zu erlahmen beginnt, plötzlich voller Entsetzten feststellen „huch, alles Schwarzgeld!“ Und dann die Sahnestückchen konfiszieren, um sie bei Gelegenheit wieder unter der lokalen Gentry zu versteigern, bei der es immerhin ein paar Generationen her ist, dass das Geld mit Kolonialwaren- und Sklavenhandel erwirtschaftet wurde. Respekt.

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